Archive for the Irbit Category

Irbit 03: Die ersten Kilometer, Irbit-Ekaterinburg

Posted in Allgemeines, Gespann, IMZ, Irbit, motorbike, Motorrad, MZ, Reisen mit dem Gespann, Russland, travel, Ural on März 20, 2008 by dheinrichh

Von Ekaterinburg ging es auf dem Hinweg noch mit dem Bus. Jetzt sollte das eigentlichen Abenteuers beginnen:
4500 km durch Russland, auf unbekannten Strassen, durch ein unbekanntes Land mit Fahrzeugen unbekannter, aber zweifelhafter Zuverlässigkeit zu fahren.
Nach dem Warten auf das Mahlen der russsich bürokratischen Mühlen war es befreiend die Tour zu beginnen. Auch wenn es Nachmittag wurde bis die Motorräder endgültig übergeben, die Ersatzteilberge aus den Kisten in den Bus zu verladen waren, brannten wir darauf, los zu rollen.
Unspektulär lief diese Etappe, der Buss, die Motorräder, die den Hinweg hinter sich hatten und sogar die 4 neuen Ural erreichten
033_31
Der Bus ist schneller

das Ziel, Ekaterinburg ohne Probleme. In Ekaterinburg fuhren alle in ein Bistro, nach der provinzialität Irbits ein recht urbanes Gefühl.
Überhaupt war es nach den 5 Tagen auf dem Land merkwürdig, dieses archaische Gefährt durch die City Rush our zu lenken, vorbei an weitläufigen Militärkomplexen, mehrstöckigen Wohn- und Bürohäusern.

Advertisements

Irbit 03: Wir bekommen unsere Motorräder

Posted in Dnepr, Gespann, IMZ, Irbit, motorbike, Motorrad, Russland, Ural on Oktober 2, 2007 by dheinrichh

Allerdings sollten wir noch eine 1/2 Stunde Warten. Um die Zeit zu überbrücken wurde uns ein Rundgang durch das Ural Werk angeboten. Wir waren alle sehr gespannt darauf, das Zeitweise Weltgrösste Motorradwerk zu besichtigen.
Damals ein Industriekomplex mit sehr hoher Fertigungstiefe. Metallguss, Rahmenbau, Karosserieteile, Elektrokomponenten Gummiteile… alles wurde direkt im Werk hergestellt. Sogar ein eigenes Kraftwerk befand sich auf dem Werksgelände. Während des Krieges soll der Energiebedarf des Werkes durch eine stationär betriebene Dampflok gedeckt worden sein.
Ural Geschichte aus dem Netz
Sehr interessant ist auch das Werksmuseum. Neben vielen Austellungsstücken aus den vershiedenen Modellreihen, gibt es Prototypen zu sehen, die leider nicht realisiert wurden. Am meisten haben mich die Motoren beeindruckt:

Museum Motorenentwicklungen

Im Nebenraum stand einige Konkurenzmodelle zur Ansicht.

Damit waren die ersten Stunden des Montags vergangen. Am Dienstag gingen wir dann wieder ins Werk, die Motorräder abholen. Zu diesem Zeitpukt kam gerade jemand vom Amt zurück, er wollte die Motorräder zur Überführung anmelden. Leider vergeblich, jemand hatte die Farbe der 4 schwarzen Gespanne als weiss angeben. Das konnte natürlich nicht so schnell korrigiert werden. Eine Zeitspanne verging, die ausreichte die Öffnungszeit des Amtes zu überschreiten. Immerhin durften wir schon mal zu unseren Maschinen!
Sie warteten in der Verpackungshalle auf uns, wo sie gerade aus den Exportkisten ausgepackt wurden!

neue Motos

Aber warum um alles in der Welt waren sie verpackt gewesen?

Irbit 03: Irbit Samstag

Posted in Harley, IMZ, Irbit, MZ, Polen, Russland, Ural, Ural Museum, W650, Weissrussland Links zu diesem Post on März 15, 2007 by dheinrichh

Wir hatten Irbit erreicht, parkten direkt gegenüber des berühmten ИРБИТСКИЙ МОТОЦИКЛЕТНЫЙ ЗАВОД, des Irbit Motorradwekes. Udo hatte uns von Ekaterinburg hergebracht. Schneller als die Jungs auf ihren Moppeds, die langsam eintrudelten, nachdem wir uns im Krämerladen versorgt hatten. Sie hatten unterwegs etwas ausgiebiger gerastet als wir. Wie Tante Emma früher bei uns. Brot, Bier, Wurst und Käse. Eigentlich alles andere auch, gab es hier hinter dem Tresen. Bedient von wurden wir von zwei Frauen, in sog. sozialistischen Kittelschürzen. Schürzen in Blau, nicht hell, nicht dunkel. Aber die beiden gaben sich alle Mühe unsere Bestellungen zu erraten und zu erfüllen. Wurst, Käse, Bier, Brot.
Und alles schmeckt!

Nach und nach trudelten alle ein, die Black Knives, die mitgebrachten Kradfahrer, und fragten uns wo die Übernachtung(en) stattfinden konnten. Die russischen Motorradfahrer waren engagiert dabei einen Stellplatz für den Bus zu organisieren.

Der „Campingplatz“ wurde auf dem Ural-Werksgelände gefunden. Unmittelbar hinter dem Pförtnerhäuschen und der dazugehörigen Schranke konnte der Bus abgestellt , die Motorräder in unmittelbarer Nähe geparkt und das Bier/Frühstückszelt aufgebaut werden.

Die Motorradfahrer hatten dann mal wieder eine Reinigung nötig. Ich dachte, ich hätte sie Nötig. Auch dieses Bedürfnis konnte gestillt werden, dem Werk gegenüber., in den Wohnblocks, war eine öffentliches Dampfbad.

Die Gruppe entschied sich dorthin zu gehen, zu duschen und mal das Dampfbad zu genießen. Unser extra mitgereister Dolmetscher, ein Deutschrusse, der aus Kasachstan kommen, in Bayern lebte, machte die Formalitäten klar. Dabei beschränkte es sich auf die Anzahl der Rubel, die bezahlt werden mussten, und den Weg zur Umkleidekabine. Was er uns nicht vorhersagen konnte war, das nach dem Auskleiden die Kassiererin zu uns in die Umkleide kam. Nacheinander stellte sie sich jedem von uns gegenüber auf um uns in Augenschein zu nehmen. Diese Tätigkeit wurde sorgfältig durchgeführt, insbesondere kurz unterhalb der Körpermitte verweilte der Blick länger.

Ich habe aber nicht herausgefunden, ob dies nun eine offizielle, Hygienebestimmungen entsprechende Untersuchung war, oder ob sie dem persönlichen Wohlbefinden der blaubekittelten Anstaltsleiterin diente.

Das Dampfbad an sich war ein Genuss. Die sanitäre Ausstattung entsprach zwar nicht dem deutschen Standards, es gab keine Wasserhähne und Duschköpfe, diese wurden erstzt durch gebogenes Rohr und Absperrhähne. Rustikal aber funktionsfähig.

Auf dem Rückweg, den wir sauber und erholt antreten konnten, sahen wir den ersten Bus des Irbiter ÖPNV, gelb, relativ kurz kam er uns auf der Moksovskaja Ulica entgegen. Die klappen zur Kühlmittelkontrolle klapperten geöffnet vor sich hin. Hinten links hin er ziemlich durch und der Motor, wahrscheinlich der russische einheits V8, lief höchsten auf 5 seiner 8 Zylinder. Etwas schneller als Schritttempo fahrend, rollte er, eine unverbrannte Benzinwolke hinter sich lassend an uns vorbei. Das Bild hab ich bei Ural Österreich ausgeliehen!

Am Werkstor hatten sich inzwischen einige Jungs eingefunden, die Neugierig den Bus und die Motorräder beobachteten.

Abendessen gab es gemeinsam mit unsern Pfadfindern im Restaurant, das, in einem weiter in der Stadt gelegenem Plattenbau, untergebracht war. Die Moskoskaja entland gingen wir Stadteinwärts, dabei passierten wir die Eisenbahnlinie nach Ekaterinburg. Hier fiel offensichtlich die breitere Spurweite der russischen Eisenbahn auf. Noch etwas weiter stand ein Holzbau, der schon bei der Verfilmung des Romanes „Doktor Schiwago“ als Kulisse gedient haben könnte.

Bolder werden eingebaut sind dabei!

tbc

Irbit 03: Ekaterinburg – Irbit

Posted in Harley, IMZ, Irbit, MZ, Polen, Russland, Ural, Ural Museum, W650, Weissrussland on März 8, 2007 by dheinrichh

Jetzt standen wir auf dem Flughafen von Ekaterinburg, Gepäck bereits abgeholt und kamen durch die Sperre. Unsere Reisebegleiter erzählten uns der Mann vom örtlichen KGB wäre auch da, wir sollten 50 € geben, damit auch alles klar geht. Wir gaben ihm das Geld und es ging alles klar!

Allerdings glaube ich, das Mitführen einer Hasenpfote hätte denselben Erfolg gehabt!

Die Kollegen führten uns zum Bus, der auf dem Flughafenparkplatz stand. Nach der langen Reise war ich bettreif. Also, Koje entern! Aber der Bus war jetzt 10 Tage auf der Strasse, belegt mit Motorradfahrern die 4500 km gefahren hatten. Ein Geruch, hier würde ich nie Schlafen können!

Also, noch mal über den Parkplatz gepickert, Stefan der Harleyfahrer sagte, dass der Kiosk noch offen sei! Ein Schlafbier tat gut. Zurück im Bus konnte ich doch nur liegen und gespannt auf den Morgen warten.

Endlich rumorte es im Bus, schnell raus aus der Koje und sehen wie der Tag wird, wie das Abenteuer Irbit beginnt!

Am Tag des Sieges 9 war der Bus mit seinem zweirädrigen in Ekaterinburg eingetroffen, schon bei der Annäherung wurde er von Mitgliedern der Ekaterinburg Black Knives, des örtlichen Motorradclubs empfangen. Ich hatte den Eindruck, dass unsere Reisegruppe, mit zünftiger Gastfreundschaft empfangen und zum Teilnehmen an den Siegesfeiern genötigt wurde.

Um den Bus versammelt waren die Motorräder, die sowohl den Weg hin als auch zurück machen sollte. Die Motorräder für den Rückweg standen ja noch im Werk in Irbit. Wir konnten eine bunte Mischung zwei- und dreirädriger Fahrzeuge beobachten!

Fröschl und Stefan waren auf ihren MZ gekommen. Er auf einem TS250 mit Lastenboot, diese MZ war die 12 Jahre vorher nicht bewegt worden.

Fröschl nutze eine ETS 250, wahrscheinlich das am besten geeignete Fahrzeug für diese anspruchsvolle Tour. Erwähnenswert ist noch, dass die Fahrerin am Mittwoch, vor der Abreise am Donnerstag, ihren Führerschein erhalten hat.

Hubert, im Alter von ca. 70 Jahren, war mit seiner Kawa W650 unterwegs, da der Endantrieb seiner mit Dieselmotor ausgerüsteten Dnepr merkwürdige Geräusche machte.

Zu sehen waren außerdem eine DR Big, eine Guzzi mit riesigen SW aus UK, Franky mit seiner BMW GS.

Die meiste Aufmerksamkeit zog aber bei jedem Halt die Harley von Stefan auf sich, eine Road King, die jeder russische Jugendliche gegen seine 350 er Izh eingetauscht hätte. Stefan wollte aber nicht…
Währen dieser Inspektion trafen langsam die Black Knives ein. Sie eskortierten uns nach Irbit. Auch ihre Motorräder wurden angesehen, zumindest die russischen, uns exotisch erscheinenden.

Hier steht eine Polizei Ural hinter einer Solo-Ural die mit Teilen einer 350 er Izh modernisiert wurde. Bei diesem Umbau wurde sogar die Vorderradbremse aktiviert, eine andere Ural mit CZ Cross-Gabel und Scheibenbremse wies keine Bremsleitungen auf. Das hinderte den Fahrer aber nicht im geringsten! Naja, wer Uralbremsen kennt…
Dnepr als Chopper. Ein fahrbares Exemplar, andere furhrem mit Autofelgen und Reifen, wahrscheinlich nur zum Geradeausfahren geeignet.

An diesem Morgen gab es, offensichtlich aus Katergründen, kein Frühstück. Ein Kaffee und erste kurze Kennenlerngespräche mussten reichen.
Endlich waren alle Begleiter eingetroffen, die Motorradfahrer bereit zur Abfahrt. Udo kletterte auf den Fahrersitz seines Roadhotels und die Fahrt ging los. In der ruhigen Art des Kilometermutltimillionärs steuerte er das Fahrzeug, das mir die nächsten Tage und Kilometer Obdach geben sollte.
Vom Flughafen auf die Landstraße nach Irbit führte uns die Abordnung des Motorradclubs. Die Motorradfahrer unserer Gruppe blieben, zumindest bis die Stadt verlassen war, hinter uns. Danach drückten sie mit den schnelleren Maschinen der Russen aufs Tempo und waren bald aus dem Sichtfeld der Busbesatzung verschwunden. Für ca. 160 km blieben sie verschwunden.

Die Landschaft um uns herum bestand zumeist aus weitläufigen Feldern unterbrochen von Birkenwälern.
Ab und an kamen wir durch Dörfer, Baumaterial der Häuser war meist Holz, teilweise sehr alt und klassisch, andere auch mordern im Baustil.
In einer etwas grösseren Ortschaft stand, als Ehrenmal, ein T34 Panzer vor einem gutem Beispiel ruschischer Plattenbauten.
Weiter ging die Fahrt, in der nächsten Kleinstadt wurde eine kleine Pause gemacht, auffällig war die Menge der Uralgespanne die hier vorbeikam. Alle waren sehr langsam und vorsichtig unterwegs, da sie hier kein Spielzeug, Hobby waren, sondern wichtige Transportmittel.
Wir bestiegen wieder den Bus, um den Rest der Etappe nach Irbit hinter uns zu bringen. Der nächste Halt fand dann auch am Irbitzeichen der Überlandstrasse statt. Diese Art Ortschaften anzukündigen fiel uns noch an vielen anderen Orten auf.
Dieser hirstorische, für uns, Moment musste im Bild festgehalten werden!

tbc

Irbit 03: Hamburg – Ekaterinburg

Posted in IMZ, Irbit, Polen, Russland, Ural, Ural Museum, Weissrussland on März 1, 2007 by dheinrichh


Schon einige Zeit war die Liblingsseite im WWW die Webcam, die einen Platz in Ekaterinburg zeigte, zuerst noch schneebedeckt, später meist verregnet. Dreckige Autos, viele Japanische, aber auch Wolga, UAZ und Lada, die verdreckt um eine Ecke bogen. Nich besonders abwechslungreich, aber spannend, in Kombination mit der Vorfreude.

Jetzt saßen wir also im Flugzeug, einer Boeing 737, im Zustand etwa einem Amerikanischen Innlandsflieger entsprechend, der Aeroflott, nach Moskau Scheremetjewo2. Von dort sollte es 4 Stunden nach der Landung weitergehen nach Ekaterinburg.

Die Einreise Formalitäten waren nach 6 Minuten erledigt. Wir hätten auch so buchen können, dass wir eine Wartezeit von 2 Stunden gehabt hätten. Die beiden extra Stunden waren für die Langwierige Einreise geplant. Im Link oben wird der Flughafen ziemlich treffend beschrieben. Nur das sich zur Taxi Mafia auch noch aufdringliche Damen gesellten, die ihren speziellen Service an den „Mann“ bringen wollten.

Also setzen wir uns ins Taxi nach Scheremetjewo1, das Inlandsterminal. Eine große, großzügig verglaste Halle, erheblich sauberer als der internationale Airport erwartete uns. Gepäck in die Aufbewahrung bringen und die Gegend um den Flughafen erkunden, war unser Plan.

Erstmal sollte allerdings der Magen zu seinem Recht kommen. Also Gepäck abgeben und ins Terminal marschiert, ein großer, hallenartiger Bau mit grossen Fensterflächen. Im Gegensatz zum internationalen Airport war er sehr sauber und gepflegt. Ein Restaurant war schnell gefunden. Vor der Bestellung bekamen wir die Bestellung am Nebentisch mit, zwei grosse Staeks und jeweils 200 Gramm Wodka. Wir waren also in Russland!

Das war auch auf dem Spaziergang etwas weiter vom Terminal zu erkennen, defekte Fernwärme Leitungen, Häuser die eine gehörige Baufälligkeit aufwiesen fielen uns sofort in Auge. Der Charme Russlands hatte mich gefangen.

Endlich wurde Zeit den Weiterflug nach Ekaterinburg zu boarden. Wie wird das Flugzeug und Innlandsflug? Endlich mal ein Luftabenteuer?

Dies Hoffnung wurde enttäuscht, diese Linie wurde von einem neuen Airbus bedient.

Durch die Zeitverschiebung kamen wir Morgens um 5 an. Nach der Gepäckaufnahme wurden wir schon durch einen Teil der Bus- und Motorradfahrer erwartet. Sie hatten wohl den Tag des Großen Vaterländischen Krieges feucht-fröhlich gefeiert.

Irbit 03: Die Reise beginnt

Posted in IMZ, Irbit, Polen, Russland, Ural, Ural Museum, Weissrussland on Februar 21, 2007 by dheinrichh

Russland, Sibirien, Irbit. Hier laufen die Ural Gespanne vom Band.

In den 70er und 80er Jahren waren es riesige Mengen, die hier direkt über Gleisanschlüsse auf Güterzüge gefahren wurden.

Im Winter 2002/2003 stieß ich im Magazin Motorrad-Gespanne auf die Ankündigung einer Reise nach Irbit. Einige Russentreiber wollten sich in Irbit ihre neuen Motorräder abholen. Das reizte mich, da es 2002 schon eine reise nach Kiew ins Dnepr Werk gegeben hatte, die aber in dern Sommerferien stattfand. Bericht 1 Bericht 2

Irbit sollte im Mai und in Begleitung von Vogels Roadhotel stattfinden.

Anfang Mai sollte es losgehen. Ende Mai wollten die Teilnehmer zurück sein. Viel zu lang für einen Vater. Etwas später erschien eine Mail in Der Rubo Mailingliste und im Russenboxerforum, ein anderer Vater suchte jemanden, der mit nach Ekaterinburg fliegt und sich dort mit der Besatzung des und der zwei- und dreirädrigen Begleitung trifft. Die jetzt noch nötige Zeit war realisierbar! Schnell den Familienrat eingerufen und den Plan abnicken lassen. Es ging durch, obwohl die Zeit der Reise den 10 Hochzeitstag einschloss!

Eine Reise nach Russland geht leider noch nicht mit Zahnbürste und Perso einstecken und los geht’s! Die Visabeschaffung hatte der Udo Vogel mit angeleiert, also auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Zusätzlich wurde eine Krankenversicherung für Weissrussland benötigt.

Die Flüge legten Michael, der andere Irbitkurzurlauber und ich auf einen Samstag, den 12 Mai. Für mich war Hamburg der günsigste Abflughafen, Michael entschied sich auch von hier zu fiegen. Düsseldorf oder Hamburg, beides war für ihn gleich gut zu erreichen. Wir legten unsere Flüge so, das wir genug Zeit hätten die Einreise zu bewältigen. Zwei in Moskau Scheremetjewo zur Einreise? Das könnte knapp werden! Also lieber einen Flug früher, 4 Stunden sollten reichen!

Michael und ich trafen uns in der Warteschlange am Aeroflot Check in Hamburg. Check-In, Abschied von der Familie, Michael hatte es ja schon hinter sich, Sicherheitscheck und ab in den Wartebereich.

Man hatte ja schon einiges gehört über Flugzeuger der Aeroflott, mal sehen was uns erwartet. Unsere Freundin, Reisekauffrau, wollte Aeroflott eigentlich nicht buchen. Ich wollte genau die Linie, Lufthansa, in diesem Fall nein danke. Russland von ersten Moment an!

Fortsetzung folgt.