Irbit 03: Hamburg – Ekaterinburg


Schon einige Zeit war die Liblingsseite im WWW die Webcam, die einen Platz in Ekaterinburg zeigte, zuerst noch schneebedeckt, später meist verregnet. Dreckige Autos, viele Japanische, aber auch Wolga, UAZ und Lada, die verdreckt um eine Ecke bogen. Nich besonders abwechslungreich, aber spannend, in Kombination mit der Vorfreude.

Jetzt saßen wir also im Flugzeug, einer Boeing 737, im Zustand etwa einem Amerikanischen Innlandsflieger entsprechend, der Aeroflott, nach Moskau Scheremetjewo2. Von dort sollte es 4 Stunden nach der Landung weitergehen nach Ekaterinburg.

Die Einreise Formalitäten waren nach 6 Minuten erledigt. Wir hätten auch so buchen können, dass wir eine Wartezeit von 2 Stunden gehabt hätten. Die beiden extra Stunden waren für die Langwierige Einreise geplant. Im Link oben wird der Flughafen ziemlich treffend beschrieben. Nur das sich zur Taxi Mafia auch noch aufdringliche Damen gesellten, die ihren speziellen Service an den „Mann“ bringen wollten.

Also setzen wir uns ins Taxi nach Scheremetjewo1, das Inlandsterminal. Eine große, großzügig verglaste Halle, erheblich sauberer als der internationale Airport erwartete uns. Gepäck in die Aufbewahrung bringen und die Gegend um den Flughafen erkunden, war unser Plan.

Erstmal sollte allerdings der Magen zu seinem Recht kommen. Also Gepäck abgeben und ins Terminal marschiert, ein großer, hallenartiger Bau mit grossen Fensterflächen. Im Gegensatz zum internationalen Airport war er sehr sauber und gepflegt. Ein Restaurant war schnell gefunden. Vor der Bestellung bekamen wir die Bestellung am Nebentisch mit, zwei grosse Staeks und jeweils 200 Gramm Wodka. Wir waren also in Russland!

Das war auch auf dem Spaziergang etwas weiter vom Terminal zu erkennen, defekte Fernwärme Leitungen, Häuser die eine gehörige Baufälligkeit aufwiesen fielen uns sofort in Auge. Der Charme Russlands hatte mich gefangen.

Endlich wurde Zeit den Weiterflug nach Ekaterinburg zu boarden. Wie wird das Flugzeug und Innlandsflug? Endlich mal ein Luftabenteuer?

Dies Hoffnung wurde enttäuscht, diese Linie wurde von einem neuen Airbus bedient.

Durch die Zeitverschiebung kamen wir Morgens um 5 an. Nach der Gepäckaufnahme wurden wir schon durch einen Teil der Bus- und Motorradfahrer erwartet. Sie hatten wohl den Tag des Großen Vaterländischen Krieges feucht-fröhlich gefeiert.

Eine Antwort to “Irbit 03: Hamburg – Ekaterinburg”

  1. Make love, not war!

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